Mittwoch, 24. Juli 2013

DNTEL

 

Beim vielseitigen Jimmy Tamborello unter seinem DNTEL Moniker muss ich immer an die tanzenden Boards of Canada denken. Die haben aber nie getanzt. DNTEL versteht es sanfte House- Grooves mit Streicherarrangement und Elektronika knackig zu paaren um danach in repetitives Steve Reich-Territorium zu wandern. Indie- Elektronik wäre hier das ärgste Schimpfwort. Tamborello liefert anspruchsvolle, dichte Musik, ohne den Funk und die Klarheit im Sound zu verlieren. (BIM)
 

'Aimlessness' (DJ Koze's Pampa Records, 2012)
 

Dienstag, 23. Juli 2013

Young Fathers


Die Ästhetik der Young Fathers aus Edinburgh wirkt düster. Das Debut Album 'Tape One' bewegt sich zwischen der Anmut von TV on the Radio und der Unruhe der Shabazz Palaces. 'Tape Two' erinnert an die Anfänge der Grime Bewegung und an den LoFi Streetsound eines netten, alten Ghettoblasters. Wo geht das noch hin? Super! (BIM)



 
 
'Tape One' und 'Tape Two' sind auf Anticon. erschienen.
 

Montag, 22. Juli 2013

Billy Childish




The 'biggest' Rock n Roll Star im Universum 'Wild' Billy Childish mit 10 unterschiedlichen Kopfbedeckungen, die ihm allesamt sehr gut stehen. (KI)
 

Valentin van der Meulen









Erased Painting, Oil on Canvas, 162x130cm, 2011


Der französische Maler Valentin van der Meulen malt seine Bilder im klassisch fotorealistischen Stil, um diese am Ende dann in die Abstraktion zu führen. Als Betrachter gewinnt man den Eindruck, dass die Bilder erst dadurch zu welchen werden. (KI)

Donnerstag, 18. Juli 2013

Kirin J Callinan






Vielleicht weiß der Mann noch nicht genau auf welchen Bus er wartet. Das macht einerseits die Bushaltestelle interessant, aber auch das Warten an sich. Starke Musik aus dem sonnigen Australien klingt immer nach schlechtem Wetter. Bin gespannt was aus dieser Nebelschwade für ein klares Bild noch entsteht. Der Longplayer dazu heißt 'Embracism' und ist auf Terrible Records erschienen. Ganz stark interessant. (KI)

Darren Aronofsky




Ein beklemmendes Portrait einer allumfassenden Drogensucht und dem damit einhergehenden Verlust von Identität und Selbstkontrolle. Darren Aronofsky's zweite Arbeit aus dem Jahre 2000 ist eine radikale Variante davon wie einem die Dinge über den Kopf wachsen können und die Umstände dabei zur Hölle werden. Ein Film der einige Schwierigkeiten beim Zuseher hinterlässt. Grandios! (KI)